Anhang III
Die Genugtuung
Die Genugtuung besteht darin, ein vom Priester auferlegtes Werk der Buße – Beten, Fasten, Almosengeben – pünktlich und im Geist der Sühne zu verrichten. Wenn man religiösen Leben vorwärtskommen will, wird es oft nützlich sein, sich selbst eine Buße aufzuerlegen, und zwar gerade dort, wo es am meisten notwendig und deinen Sünden entgegengesetzt ist: einem süchtigen Raucher wird es mehr nützen, sich im Rauchen einzuschränken, als drei Vaterunser zu beten. Oder z. B. ein Werk der Liebe für Verletzung der Liebe etwa im Kreise der Familie, ein freiwilliges Werk der Frömmigkeit für Vernachlässigung des Gebetes, ein freiwilliges Opfer für Sünden mangelhafter Selbstbeherrschung.
Sei nicht unbarmherzig gegen deine Mitmenschen, und habe Geduld mit ihren Fehlern, damit auch Gott mit dir barmherzig sei.
Sorge dafür, daß von deiner Hinwendung zu Gott im Empfang des Bußsakramentes auch deine Mitmenschen etwas merken: dein Gatte, deine Gattin, deine Eltern, deine Kinder und alle übrigen Hausbewohner oder Mitarbeiter in deinem Beruf.




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