Fokus Fatima

Maria ist die »Muttergottes vom Vertrauen«

Besuch von Papst Benedikt XVI. im Großen Römischen Priesterseminar am 25. Februar 2006Es erfüllt mich mit großer Freude, am heutigen Abend bei euch im Großen Römischen Priesterseminar zu sein, aus einem so bedeutsamen Anlaß wie dem Fest eurer Patronin, der Muttergottes vom Vertrauen. Ich grüße euch alle voll Zuneigung und danke euch, daß ihr mir einen so herzlichen Empfang bereitet habt. Ich mehr...

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Der wichtigste Grund für die Marienverehrung ist ihre Gottesmutterschaft

Der höchste Vorzug Marias ist ihre Würde als Gottesmutter, eine höhere Würde als die der Mutter des Herrn kann es für ein Geschöpf nicht geben. „Nur einen erkennt Maria über sich - und das ist Gott; alles andere steht tief unter ihr“. (Mutz, Christliche Aszetik) „Die Fruchtbarkeit der heiligen Jungfrau ist eine Glorie, die alles übersteigt. Um so höhere Auszeichnung ist ihr geworden im Vergleich mehr...

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Das Vertrauen führt uns zu einer Überfülle von Gnaden

Willy GattermannEines der schönsten Bücher der Volksfrömmigkeit ist „Das Buch des Vertrauens“ des französischen Priester und Volksschriftstellers Thomas de Saint Laurent. Das Buch wurde von der Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ ins Deutsche übersetzt und in zwei Auflagen veröffentlicht.Es beginnt mit den Worten „Stimme des Herrn, geheimnisvolle Stimme der Gnade, die di im Schweigen der mehr...

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170 Jahre Erscheinung der “Madonna del Miracolo” – 170 Jahre unerschöpfliche Quelle der Barmherzigkeit der Muttergottes

Wer Zweifel an der Güte und der Barmherzigkeit der Muttergottes hat, sollte die Geschichte einer ihrer rührigsten und eindrucksvollsten Erscheinungen lesen. Sie fand am 20. Januar 1832 in Rom statt.Willy GattermannAm 20 Januar 1842 erschien die Muttergottes in der römischen Basilika Sant´Andrea delle Fratte (Paulaner) dem Juden Alphonse Ratisbonne, der daraufhin zur katholischen Kirche übertrat, mehr...

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L´Osservatore Romano passiert Revue der Jeanne d´Arc - Filme

Anläßlich des 600. Geburtstages der hl. Johanna von Orleans widmet die römische Ausgabe des Osservatore Romano vom 14. Januar 2012 eine ganze Seite der Darstellungen der Heiligen und französischen Nationalheldin im Film.Das Sujet ist natürlich für eine Verfilmung ideal: Ein einfaches Mädchen vollbringt heldenhafte Taten, bewegt ein ganzes Volk für seine Unabhängigkeit, hat mystische Visionen, mehr...

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Erste Erscheinung: 13. Mai 1917

Die drei Seher spielten wieder einmal an der Grotte von Iria, als sie zweimal einen blitzähnlichen Lichtschein beobachteten, und daraufhin sahen sie die Mutter Gottes über der Steineiche. Es handelte sich um ”eine völlig weiß gekleidete Frau, die mehr glänzte als die Sonne und ein Licht verbreitete, das heller und stärker war als ein Kristallglas voll kristallklarem Wasser, durch das die hellsten Sonnenstrahlen dringen”, beschreibt Lucia. Ihr unbeschreiblich schönes Gesicht war ”weder traurig noch heiter, sondern ernst”, mit einem Ausdruck sanften Tadels.

Die wie zum Beten gefalteten Hände waren auf die Brust gestützt und nach oben gerichtet. An der rechten Hand hing ein Rosenkranz. Die Kleider schienen nur aus Licht gemacht. Das Übergewand war weiß und weiß war auch der Mantel mit goldenem Saum, der das Haupt der Jungfrau bedeckte und Ihr bis zu den Füßen reichte. Haare und Ohren konnte man nicht sehen. Die Gesichtszüge vermochte Lucia nie zu beschreiben, denn sie konnte das sie blendende himmlische Antlitz nicht anblicken. Die Seher befanden sich der Gottesmutter so nahe – etwa anderthalb Meter –, daß sie in dem Lichtkreis standen, der Sie umgab oder den Sie ausstrahlte. Das Gespräch verlief folgendermaßen:

UNSERE LIEBE FRAU: ”Fürchtet euch nicht, ich tue euch nichts.”
LUCIA: ”Woher kommt Ihr?”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Ich komme vom Himmel!” (Und Unsere Liebe Frau hob die Hand und zeigte zum Himmel).
LUCIA: ”Und was wollt Ihr von mir?”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Ich bin gekommen, um euch zu bitten, sechs Monate lang jeweils am 13. zu dieser Stunde hierher zu kommen. Später werde ich euch sagen, wer ich bin und was ich will. Ich werde dann noch ein siebtes Mal zurückkehren.”
LUCIA: ”Und werde ich auch in den Himmel kommen?” UNSERE LIEBE FRAU: ”Ja, das wirst du.”
LUCIA: ”Und Jacinta?”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Sie auch.”
LUCIA: ”Und Francisco?”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Er auch, aber er muß viele Rosenkränze beten.”
LUCIA: ”Ist Maria das Neves schon im Himmel?”
UNSERE LIEBE FRAU: ”O, ja!” LUCIA: ”Und Amelia?” UNSERE LIEBE FRAU: ”Sie bleibt bis zum Ende der Welt im Fegefeuer. Wollt ihr euch Gott darbieten und alles Leid ertragen, das Er euch schicken will als Akt der Sühne für die Sünden, die ihn beleidigen, und als Bitte um die Bekehrung der Sünder?”
LUCIA: ”Ja, das wollen wir.”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Ihr werdet also viel zu leiden haben, aber die Gnade Gottes wird euer Trost sein.” ”Als sie die letzten Worte sprach (die Gnade Gottes usw.) öffnete sie zum ersten Mal die Hände und übermittelte uns – es ist Schwester Lucia, die dies schreibt – ein so starkes Licht, eine Art Reflex des Lichtes, das ihnen entströmte, daß es uns in die Brust und bis in die innerste Seele drang, so daß wir uns selbst in Gott sahen, ein Licht, heller als wir uns selbst im besten Spiegel sehen. Und dann verspürten wir das innerste Bedürfnis, auf die Knie zu fallen und innigst zu wiederholen: ‘Heiligste Dreifaltigkeit, ich bete Dich an, Gott, mein Gott, ich liebe Dich im Allerheiligsten Sakrament!’

Einige Augenblicke darauf fügte Unsere Liebe Frau noch hinzu:
— ”Betet jeden Tag den Rosenkranz, damit ihr den Frieden für die Welt und das Ende des Krieges erlangt.”

”Danach – so beschreibt Schwester Lucia das Geschehen – stieg sie gelassen gegen Sonnenaufgang empor und verschwand schließlich in unermeßlicher Ferne. Das sie umgebende Licht öffnete sozusagen den Weg inmitten der Sterne.”

(Vgl. Memórias II, S. 126; IV, S. 330, 336; De Marchi, S. 58-60; Walsh, S. 52-53; Ayres da Fonseca, S. 23-26; Galamba de Oliveira, S. 63-64)

 

 

Deutschland braucht Mariens Hilfe